Diana Rojas-Feile

Diana Rojas-Feile ist seit Januar 2021 Projektmitarbeiterin am Institut Praktiken und Theorien der Künste im Projekt „Die Darstellung von gewaltsamen Konflikten im Dokumentarischen Theater. Eine Untersuchung der Repräsentation von Gewalt im Kontext der Inszenierung.“  Als gebürtige Kolumbianerin lebt sie seit bald 20 Jahren in Europa. Nach einem Volkswirtschaftsstudium an der Universidad Nacional in Bogotá, absolvierte sie ihre Theaterausbildung an der Ecole International de Théâtre Jacques Lecoq in Paris und der HKB (Master  Expanded  Theater). Die Verbindung von Fiktion und Realität ist essentieller Teil ihrer künstlerischen Arbeit  und so steht am Beginn ihrer Projekte in der Regel eine ausgiebige Recherchearbeit. Einerseits wird dabei mit möglichst objektiven Mitteln der „State  of  the  Art“ abgesteckt, andererseits ist sie als Künstlerin an einem subjektiven Zugang und persönlichen Erfahrungen oder Deutungen interessiert. Transdisziplinäres Arbeiten ist ihr aufgrund ihrer Vorbildung und ihrer Projekte vertraut, ihre performativen Arbeiten entstehen häufig in der Zusammenarbeit mit Wissenschaftler*innen und unterschiedliche Menschen (Kinder, Unternehmer*innen, Flüchtlinge etc.).  Ihre eigenen Arbeiten – Interaktive Performances, Toninstallationen, Radio- und Hörstücke für Erwachsene sowie Theater für ein junges Publikum – werden an Theater- und Kulturinstitutionen gezeigt, u.a.: Radio SRF2 Kultur, Fabriktheater der Roten Fabrik Zürich, Museum für Kommunikation Bern, Kunstmuseum Ittingen, Stadtmuseum Aarau, Centre Culturel Opderschmelz Luxemburg, Kulturzentrum Neimënster Luxemburg, Theater am Gleis Winterthur, Theater Tuchlaube Aarau, Theater Chur, Theater Stadelhofen Zürich, Internationales Theaterfestival Schäxpir in Linz, Schlachthaus Theater Bern und Theaterhaus Gessnerallee Zürich u.a. 

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