Veranstaltung: Forschungsmittwoch 200 – 6.5.2026

Was bedeutet Inklusion, wenn sie nicht als Ziel, sondern als Praxis verstanden wird? Und was passiert, wenn wir Inklusion nicht nur vom Menschen her denken, sondern auch Dinge, Räume und institutionelle Strukturen als aktiv Beteiligte mit einbeziehen?

Ausgehend von kunstpädagogischen, künstlerischen und kuratorischen Perspektiven entwickelt Annemarie Hahn einen erweiterten Inklusionsbegriff: weg von subjekt- und defizitorientierten Modellen – hin zu einer relationalen Praxis, die sich in komplexen Gefügen von Menschen, Dingen und Räumen vollzieht. Dabei rückt insbesondere die Frage in den Fokus, wie Normen entstehen und stabilisiert werden.

Im Anschluss wird dieser Ansatz im Gespräch mit Yvonne Schmidt und Sophie Vögele aus Perspektiven der Cultural und Dis/Ability Studies kritisch diskutiert.

06. Mai 2026, 17 Uhr
HKB Auditorium, Fellerstrasse 11

Referentin: Annemarie Hahn
Im Gespräch: Yvonne Schmidt, Sophie Vögele
Host: Institut Praktiken und Theorien der Künst