
Wie setzen sich Künstler*innen mit Krieg und Gewalt auseinander? Welche Rolle spielen Bilder, Stimmen, Klänge und Emotionen in der Darstellung und Wahrnehmung bewaffneter Konflikte? Und wie können künstlerische Praktiken neue Perspektiven auf Krieg und seine Folgen eröffnen?
Diesen Fragen widmet sich die Veranstaltung «Addressing War? – On Artistic Engagement with Conflict and Violence» am 5. November 2026 im Landesmuseum Zürich. In zwei Workshops, einer Podiumsdiskussion und einer multimedialen Performance werden unterschiedliche Formen der künstlerischen Auseinandersetzung mit Krieg und Gewalt untersucht und gemeinsam diskutiert.
Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Schweizerischen Nationalmuseum und dem SNF-Forschungsprojekt «Ästhetisierung von Kriegsgewalt» an der Hochschule der Künste Bern.
Das Programm beginnt um 14:30 Uhr mit zwei parallelen Workshops:
Im Workshop «Listening: Voices, Silence and War» beschäftigt sich Diana Rojas-Feile mit dem Zuhören und dem Umgang mit Zeugnissen von Krieg und Gewalt sowie den Möglichkeiten von Stimme, Klang und Stille.
Im Workshop «Singing on Conflict» erkunden Maayan Baran und Priska Gisler, Leiterin des IPTK, anhand gemeinsamer Hör-, Diskussions- und Gesangsübungen die emotionale und gesellschaftliche Bedeutung von Liedern in Zeiten des Krieges.
Um 17:05 Uhr folgt die Podiumsdiskussion «The Making of War Images» mit Kateryna Botanova, Joyce Mutiso und Rabih Mroué. Moderiert von Darija Davidović, diskutieren die Teilnehmenden darüber, wie Kriegsbilder entstehen, welche Interessen und Narrative sie prägen und welche gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen sie haben.
Den Abschluss bildet um 18:25 Uhr die Multimedia-Performance «Corazón Rudo» unserer Kollegin Diana Rojas-Feile. Ausgehend von den Erfahrungen ehemaliger Kindersoldat*innen im kolumbianischen Bürgerkrieg verbindet die Arbeit dokumentarisches Material, persönliche Reflexionen, Klang und visuelle Elemente und fragt nach den Möglichkeiten eines Lebens nach dem Krieg.
Im Anschluss findet ab 19:00 Uhr ein gemeinsamer Apéro statt.
Datum: Donnerstag, 5. November 2026, ab 14:30 Uhr
Ort: Landesmuseum Zürich,
Auditorium Willy G. S. Hirzel
Museumstrasse 2
8001 Zürich
Teilnahme: Kostenlos, Anmeldung erforderlich. Für die Workshops ist aufgrund der beschränkten Platzzahl eine separate Anmeldung notwendig.
Weitere Informationen, das vollständige Programm und die Anmeldung finden sich auf der Website des Landesmuseums Zürich.
Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch!
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