Im Rahmen des BFH-Diagonalmoduls „Denken und Handeln in Krisenzeiten“ sind in diesem Semester zwei öffentliche Roundtables entstanden, die von Studierenden konzipiert und organisiert wurden. In beiden Veranstaltungen ging es darum, aktuelle politische und gesellschaftliche Krisen gemeinsam zu diskutieren und unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen.
Der erste Roundtable im Living Room widmete sich der Rolle der Medien im Kontext von Protest. Ausgehend von der Berichterstattung zur Palästina-Demonstration vom 11.10. wurde diskutiert, wie Medien öffentliche Wahrnehmung prägen, welche Stimmen sichtbar werden – und welche unsichtbar bleiben. Im Zentrum standen Fragen nach Verantwortung, Diskursmacht und der Legitimität unterschiedlicher Protestformen.
Der zweite Roundtable, am 11.12. am IPTK Kolloquium an der HKB, nahm die Schweizer Neutralität heute in den Blick. In einem offenen Gespräch wurde verhandelt, wie Neutralität historisch gewachsen ist, wie sie aktuell interpretiert wird und welche politischen, ethischen und gesellschaftlichen Spannungen sich daraus ergeben.
Die beiden Abende zeigen exemplarisch, wie im Diagonalmodul Theorie, Praxis und öffentliche Diskussion zusammenkommen – und wie Studierende Räume für Austausch, Widerspruch und gemeinsames Nachdenken über Krisenzeiten eröffnen.


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